Über die Farm
Die Ngerwe Coffee Factory befindet sich im Dorf Kibugu im Bezirk Embu. Sie ist neben Kathakwa, Gicherori, Gikirima und Ndunduri Mitglied der Kibugu Cooperative Society Union.
Über den Prozess
Die Kirschen werden vor dem Entpulpen sortiert. Sie werden dann über Nacht fermentiert, bevor sie gewaschen und in P1, P2, P3, P Lights und Pods sortiert werden. Danach werden sie 8 bis 14 Tage lang auf Trockentischen getrocknet.
Gewaschene Kaffeesorten bringen ausschliesslich die Bohne zur Geltung. Sie lassen schmecken, was im Inneren steckt. Gewaschene Kaffeesorten hängen fast ausschliesslich davon ab, dass die Bohne während ihres Wachstumszyklus genügend natürlichen Zucker und Nährstoffe aufgenommen hat. Das bedeutet, dass die Sorte, der Boden, das Wetter, die Reife, die Fermentierung, das Waschen und Trocknen absolut entscheidend sind. Gewaschene Kaffees spiegeln sowohl die Wissenschaft des Anbaus der perfekten Kaffeebohne wider als auch die Tatsache, dass die Bäuer:innen ein wesentlicher Bestandteil der Geschmacksentwicklung einer Kaffeebohne sind. Bei gewaschenen Kaffees wird deutlich, dass das Herkunftsland und die Umweltbedingungen eine entscheidende Rolle für den Geschmack spielen.
Kenia-Kaffees werden meist mit einer Methode namens «Doppelfermentation» verarbeitet, einer Variante der gewaschenen Verarbeitungsmethode. Fast alle Produzenten in Kenia wenden diese Methode an, die von vielen als die beste Praxis angesehen wird. Bei der Doppelfermentation entpulpen die Bäuer:innen die Kirschen unmittelbar nach der Ernte und legen die mit Schleimhaut überzogenen Samen in Fermentationstanks, wobei sie den Kontakt mit Wasser auf ein Minimum beschränken, je nach Fermentationsgeschwindigkeit für 12 bis 24 Stunden.
Über die Umwelt
Kibugu FCS hat sich der nachhaltigen Landwirtschaft verschrieben. Das Projekt umfasst eine kommunale Abwassergrube und den Erhalt einheimischer Bäume während der Entwicklung. Gleichzeitig ist die Produktivität von SL28 und SL34 vergleichsweise gering. Man munkelt, dass Scott Labs Mutationen von French Mission, Mocha und Yemen Typica gekreuzt hat, um SL28 und SL34 zu züchten. Unabhängig von der genauen genetischen Zusammensetzung war ihr ursprüngliches Ziel mit ziemlicher Sicherheit die Schaffung einer Pflanze mit hoher Qualität, angemessener Produktivität und grosser Trockenresistenz.





